Im Jahre 1886 wurde die Dampfschiffgesellschaft Fæmund gestiftet, und im Jahr darauf kaufte sie ein Holzschiff. Das Schiff wurde auf den Namen „Fæmund“ getauft. Seit dieser Zeit gibt es ohne Unterbrechung Linienverkehr auf dem Femundsee.
1904 beschloss die Dampfschiffgesellschaft noch ein Schiff zu kaufen, ein dampfbetriebenes Eisenschiff, 82 Fuß lang und 6 Fuß tief. Das Schiff wurde in seinen Einzelteilen mit der Eisenbahn von Trondheim nach Røros transportiert. Von da aus ging es weiter mit Pferden nach Synnervika, wo es zusammengeschweißt wurde. Im Jahre 1905 war das Schiff fertig, wurde auf den Namen MS Fæmund II getauft und verkehrt seit dieser Zeit im Linienverkehr auf dem Femundsee.
Bis zum Jahre 1945 wurde das Boot mit Holz betrieben. 1958 wurde die alte Dampfturbine gegen einen 160 PS starken Dieselmotor ausgetauscht. Die Grundlage für den Linienverkehr hat sich im Laufe der Jahre geändert. Früher waren das Schleppen von Holzflözen und der Warentransport eine wesentliche Einkommensquelle. Heute trägt der Personentransport hauptsächlich zum Einkommen bei. Durch den im Jahre 1971 eingerichteten Nationalpark Femundsmarka konnte der Linienverkehr auf dem Femundsee weiter aufrechterhalten werden.